Auf meiner Reise kann mir ja wirklich nichts mehr passieren. Ich besitze Pfefferspray, Dolch und ganz wichtig… einen fliegenden Schutzengelhund.
Schon von verschiedenen Seiten wurde dieser kleine Kerl mit der Punkfrisur und den silbrigen Flügelchen belächelt, doch während Erika das Fliegen jeweils selber übernimmt (und zwar nicht gerade sanft), lotst mich mein Schutzengelhund an fiesen Pfosten mitten im Weg sicher vorbei…
Rückspiegel haben aber auch wirklich etwas heimtückisches an sich, denn genau als Erika voller Freude in diesen hineinsah und feststellte, dass er echt funktioniert, machte sie einen Überschlag.
Zum Glück ging alles glimpflich aus (übrigens Clizia, das geschah etwa 3 Minuten nachdem du uns verlassen hattest).
Unsere Reise führte uns von Chur aus noch über einige kleinere Hindernisse (Berge) ins Engadin. Hier trafen wir doch tatsächlich noch auf Schnee und mussten ab und zu sogar unsere Räder schieben. Obwohl die Strecke unerwartet anstrengend war, (der Inn scheint mal rauf, mal runter zu fliessen), konnte Erika nicht entmutigt werden. Kaum war sie wieder keuchend oben angelangt, schwärmte sie bereits wieder strahlend von der „Glatscheria“ in Scuol. Ich hätte schon fast eine „Strichliste“ führen sollen: Wie oft kam heute das Wort „Glatscheria“ vor.
Der Tag war gerettet, als diese dann auch wirklich offen hatte… (meine grösste heimliche Sorge).
Begleitet wurden wir von Chur bis anfangs Österreich von Clizia, einer aufgestellten Churerin, die im letzten Jahr ebenfalls eine Woche durch Russland, einige Wochen durch die Mongolei und anschliessend noch durch China gefahren war. Wir liessen sie beide nur ungern abreisen.
Vor Österreich hatten wir allerdings noch ein kleineres Problem. Erikas ID fehlte.
Alles wurde ausgepackt, alle Winkel durchsucht, Täschchen in Täschchen, in Täschchen… und doch keine Spur…
Ein Anruf zu Hause brachte Klarheit. Sie musste aus dem Stapel mit wichtigen Dokumenten herausgerutscht sein und lag unter einem Stuhl.
Eine Notübergangsberechtigung wurde gelöst und die ID nach Kufstein nachgeschickt. Nun haben wir alles zusammen, so dass es morgen nach Deutschland weitergehen kann (ich freue mich schon sehr auf die bayrischen Bäckereien).
Überhaupt ernähren wir uns sehr gut, kaufen Fleisch und Gemüse und bruzeln uns stets etwas leckeres.
Heute geniessen wir einen Velofreien Tag in Kufstein, morgen geht’s weiter nach Deutschland.
Schon von verschiedenen Seiten wurde dieser kleine Kerl mit der Punkfrisur und den silbrigen Flügelchen belächelt, doch während Erika das Fliegen jeweils selber übernimmt (und zwar nicht gerade sanft), lotst mich mein Schutzengelhund an fiesen Pfosten mitten im Weg sicher vorbei…
Rückspiegel haben aber auch wirklich etwas heimtückisches an sich, denn genau als Erika voller Freude in diesen hineinsah und feststellte, dass er echt funktioniert, machte sie einen Überschlag.
Zum Glück ging alles glimpflich aus (übrigens Clizia, das geschah etwa 3 Minuten nachdem du uns verlassen hattest).
Unsere Reise führte uns von Chur aus noch über einige kleinere Hindernisse (Berge) ins Engadin. Hier trafen wir doch tatsächlich noch auf Schnee und mussten ab und zu sogar unsere Räder schieben. Obwohl die Strecke unerwartet anstrengend war, (der Inn scheint mal rauf, mal runter zu fliessen), konnte Erika nicht entmutigt werden. Kaum war sie wieder keuchend oben angelangt, schwärmte sie bereits wieder strahlend von der „Glatscheria“ in Scuol. Ich hätte schon fast eine „Strichliste“ führen sollen: Wie oft kam heute das Wort „Glatscheria“ vor.
Der Tag war gerettet, als diese dann auch wirklich offen hatte… (meine grösste heimliche Sorge).
Begleitet wurden wir von Chur bis anfangs Österreich von Clizia, einer aufgestellten Churerin, die im letzten Jahr ebenfalls eine Woche durch Russland, einige Wochen durch die Mongolei und anschliessend noch durch China gefahren war. Wir liessen sie beide nur ungern abreisen.
Vor Österreich hatten wir allerdings noch ein kleineres Problem. Erikas ID fehlte.
Alles wurde ausgepackt, alle Winkel durchsucht, Täschchen in Täschchen, in Täschchen… und doch keine Spur…
Ein Anruf zu Hause brachte Klarheit. Sie musste aus dem Stapel mit wichtigen Dokumenten herausgerutscht sein und lag unter einem Stuhl.
Eine Notübergangsberechtigung wurde gelöst und die ID nach Kufstein nachgeschickt. Nun haben wir alles zusammen, so dass es morgen nach Deutschland weitergehen kann (ich freue mich schon sehr auf die bayrischen Bäckereien).
Überhaupt ernähren wir uns sehr gut, kaufen Fleisch und Gemüse und bruzeln uns stets etwas leckeres.
Heute geniessen wir einen Velofreien Tag in Kufstein, morgen geht’s weiter nach Deutschland.

1 Kommentar:
Hoi Barbara!
Jetzt isch sie nid nur ä Wuche dur Chur, sondern dur Russland gfahrä;-)
Schmützli, Sabine
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