Donnerstag, 26. Juni 2008

Geh wohin dein Herz dich trägt...

Kennt ihr das aufzuwachen und als erstes die Vögel zu hören, das rauschen in den Blättern, ein Hund bellt irgendwo...
Welch ein unvergleichlich freies Gefühl. Jeden Morgen bleibe ich noch eine Weile liegen, lausche noch halb im Traum, halb wach. Was wird der Tag wohl bringen? Wind, Regen, Sonne, neue Begegnungen?
Wenn man längere Zeit unterwegs ist läuft man Gefahr, das alles als Selbstverständlichkeit zu nehmen, als Alltag.
Doch manchmal wache ich auf, so wie heute Morgen und bin dankbar. Dankbar für all die Erfahrungen und voller Neugierde auf das, was noch kommen mag.
Mein Herz zieht es weiter in die Ferne, neue Gebiete zu erobern. Oder erobern sie mich? Wohl eher...
"Geh wohin dein Herz dich trägt" schrieb Susanne Tamaro.
Einfacher gesagt als getan, so zieht mich das selbe doch abends, wenn ich in meinen Schlafsack krieche oft genau in die entgegengesetzte Richtung.

Da bleibt mir nur davon zu träumen und mich auf den September zu freuen... bis mich am Morgen die Ferne wieder mit einer ungeheuren Anziehung weiter lockt und die schweren Gedanken verblassen.

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